New World: Fünf Dinge, Die Das MMO Zum Release Verbessern Muss

Die Beta von New World ist vorbei – und nun warten MMO-Fans auf den finalen Release am 28. September. Auch wir haben fleißig die Beta gespielt und New World auf Herz und Nieren getestet. Obwohl New World an vielen Stellen überzeugt, zeigt die Beta vor allem eines: Da gibt es noch einiges zu tun! Die Redaktion verrät euch die fünf wichtigsten Features, bei denen Amazon zum Release noch nachbessern muss. Alexander Köpf: New World ist ein wirklich schickes Spiel, zumindest was die Konkurrenz auf dem Markt für Online-Rollenspiele anbelangt. Spontan fällt mir nur Black Desert Online ein, das ähnlich gut aussieht. Der tolle Look und die trotzdem gute Performance haben mich beim ersten Anspielen daher direkt in ihren Bann gezogen. Auf den zweiten Blick offenbart New World dann allerdings doch die ein oder andere gravierende Schwäche bei der technischen Umsetzung. Die Bildrate ist zwar in bewaldeten Gebieten, außerhalb von Städten und größeren Spieleransammlungen, wirklich gut, aber sobald ebenjene sich in größerer Anzahl tummeln oder ich in eine Stadt laufe, brechen die FPS teils dramatisch ein.

Bring mal da das frische Mittagessen zu meinem Mann im Wachposten vor der Stadt! Sammel dort drei Dinge ein, die ich dringend brauche! So universell einsetzbar diese Art von Aufgaben schon damals war, so langweilig und nervtötend ist sie noch heute. Denn in all der Sammelei und dem drögen Zählen, wie viele Wölfe man noch töten muss, damit die nervige Mission endlich abgeschlossen ist, verliert sich der Spaß am Spiel ziemlich schnell. Natürlich haben auch andere MMORPGs eine Menge solcher Quests im Angebot. Aber gerade The Elder Scrolls Online gelingt es viel besser, langweilige Sammelmissionen durch interessante Geschichten zu untermalen, bei Star Wars: The Old Republic gibt’s oft Zwischensequenzen mit ein bisschen Handlung dazu. Selbst World of Warcraft bemüht sich in den letzten DLCs um Abwechslung bei den täglichen Missionen und lässt uns fliegen, springen oder wilde Tiere zähmen. Bei diesem Aspekt habe ich angesichts des bald folgenden Releasetermins keine Hoffnung auf Besserung mehr. Aber vielleicht berappeln sich die Entwickler noch bei kommenden Erweiterungen. Motiviertere Missionsautoren wären da echt ein Anfang! Habt ihr die Beta von Amazons MMO auch gespielt? Erzählt uns doch von euren Eindrücken zu New World in den Kommentaren! This data has been done with the help of GSA Content Generator DEMO.

Einfach irgendwie in die Feinde zu rennen funktioniert in Pantheon nur bedingt. Daneben will das MMORPG ein einzigartiges Kletter-, New%20World – Twitch Wahrnehmungs- und Anpassungs-System bieten. Kleriker sollen zum Beispiel beten können. Welt zu erfahren. Zauberer hingegen können Manaspuren wahrnehmen, was die gesamte Gruppe eventuell zu neuen Abenteuern leitet. Hinsichtlich Skills wird es ebenso interessant, denn zumindest manches Wissen darüber liegt zum Beispiel in tiefen Dungeons begraben. Erkunden, Entdecken und Verliese zu säubern, macht also nicht nur hinsichtlich kostbarer Ausrüstung Sinn, sondern auch in Hinblick auf die eigene Charakterentwicklung. Die Open World dieses MMORPGs wird nicht nur optionales PvP, sondern auch den Fog of War und das Kampfgefühl eines MOBA-Games mitbringen. Mit einer der 12 geplanten Heldenklassen stürzt man sich in eine ungewöhnliche Welt, bestreitet Quests, sammelt Rohstoffe, stellt Rüstungen, Waffen und vieles mehr her, kämpft maximal als 4er Gruppe in Dungeons oder als 12-20er Gruppe in Raids. Arena-PvP wird es ebenfalls geben. This was generated by GSA Content Generator DEMO.

Zum Beispiel das unsägliche gegeneinander-looten-Prinzip, das mir schon bei WoW, ESO und SW:ToR immer wieder das Ressourcensammeln versaut. Und das geht so: Kaum erspähe ich bei einem Ausflug ein Kräutlein, das ich prima zum Köcheln alchemischer Gebräue brauchen könnte und bewege mich drauf zu, springt ein anderer Spieler aus dem Gebüsch und grabscht sich das Pflänzchen – ich gucke in die Röhre. Hätte ich Bock auf PvP (und wäre dieser kräuterklauende Unhold auch PvP-geflaggt), könnte ich meiner Konkurrenz wenigstens noch frustriert auf den Kopf schlagen, aber es ändert nichts am eigentlichen Problem. Das Kraut ist weg und ich muss entweder auf den Respawn warten oder mir woanders einen Ort suchen, an dem das Zeug wächst. Anwendbar ist das auf alle Ressourcen – einzige Ausnahme bilden Tierkadaver. Wer ein selbst getötetes Tier nicht häutet, lässt den Tierkörper für Häutungswilligere liegen. Es kann euch aber auch passieren, dass ihr gerade zum Häuten ansetzt und andere Spieler schnibbeln euch frech das Viech vor der Nase weg – eben ein dauerhaftes »jeder gegen jeden«.

Insgesamt fällt die Variation doch eher gering aus. Die Gesichter ähneln sich alle sehr und bis auf ein paar verrückte Haarfarben gibt es kaum Merkmale, die euch wirklich aus der Masse herausstechen lassen. Es wäre also definitiv nicht der Zufall des Jahrtausends, wenn ihr im Spiel auf einen Zwilling trefft. Gerade hatte ich mir meine Kämpferin zusammengebastelt und sie ihrer digitalen Taufe unterzogen wurde der Bildschirm auch schon schwarz. Ein Neustart des Games verriet mir: Ich bin wohl direkt in eine Wartung geraten. Dieses Spiel zog New World noch zwei weitere Male mit mir ab, bis ich es dann einen Tag später endlich schaffte in See zu stechen. Das Festland erreichte ich nach einer kurzen Einleitungssequenz nur wenige Sekunden später und fand mich auf einer düsteren Insel wieder. Rein in die neue Welt! Mit einem spielerischen Tutorial, das praktischerweise auch gleich die Belegungen für die Aktionen anzeigte, lässt New World seine Spieler in ein großes Abenteuer starten.

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